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Top-7-Standorte: Gewerbliche Immobilieninvestments legen im ersten Halbjahr 2026 leicht zu

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Der deutsche Investmentmarkt für gewerbliche Immobilien zeigt im ersten Halbjahr 2026 eine moderate Erholung. An den sieben wichtigsten Investmentstandorten wurde ein Transaktionsvolumen von rund 4,1 Milliarden Euro erzielt – ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz des Anstiegs blieb der Markt insgesamt selektiv. Während einzelne großvolumige Abschlüsse das Ergebnis an einigen Standorten deutlich beeinflussten, entfiel der Großteil der Transaktionen weiterhin auf das kleine bis mittlere Preissegment.

Die stärkste Entwicklung verzeichnete Düsseldorf. Mit einem Transaktionsvolumen von rund einer Milliarde Euro wurde das Vorjahresergebnis um 308 Prozent übertroffen. Ausschlaggebend waren jedoch nur wenige großvolumige Transaktionen. Ebenfalls rund eine Milliarde Euro erreichte Hamburg und steigerte sich damit um 27 Prozent. Berlin kam auf 835 Millionen Euro, was einem Rückgang von 35 Prozent entspricht. Trotz einer höheren Anzahl an Abschlüssen bleibt die Hauptstadt damit unter dem Niveau früherer Jahre. Frankfurt erzielte 303 Millionen Euro und legte um 47 Prozent zu, bewegt sich jedoch weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Rückläufig entwickelten sich Köln mit 250 Millionen Euro (minus 17 Prozent), München mit 628 Millionen Euro (minus 32 Prozent) sowie Stuttgart mit 40 Millionen Euro (minus 33 Prozent).

Bei den Nutzungsarten dominierten erneut Büroimmobilien. Ihr Anteil am gesamten Transaktionsvolumen stieg auf 42 Prozent und lag damit über dem Vorjahreswert von 36 Prozent. Dahinter folgten Logistikimmobilien mit 14 Prozent sowie Einzelhandelsimmobilien mit zwölf Prozent. Regional zeigten sich deutliche Unterschiede: In Köln entfielen 40 Prozent des Transaktionsvolumens auf Entwicklungsgrundstücke, während in Düsseldorf Büro- und Mischnutzungsimmobilien mit jeweils 31 Prozent den größten Anteil ausmachten.

Portfolioverkäufe machten im ersten Halbjahr 18 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens aus und lagen damit leicht unter dem Vorjahreswert von 22 Prozent. Besonders hoch war ihr Anteil in Köln, wo sie 45 Prozent des Investmentvolumens stellten.

Der Markt wurde weiterhin überwiegend von nationalen Investoren getragen. Internationale Anleger kamen auf einen Anteil von 28 Prozent des Transaktionsvolumens und lagen damit nahezu auf Vorjahresniveau. Besonders aktiv waren erneut eigenkapitalstarke Family Offices sowie private Investoren.

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